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... oder was davon vielleicht noch gerettet werden kann

Theoretisch ist Klimaschutz längst gesellschaftlicher Konsens. Allerdings sieht die Realität leider häufig noch ganz anders aus. Auch noch 2018 ist wegen des geplanten Abbaus von klimaschädlicher Braunkohle ein Wald von Rodung bedroht, der aufgrund seiner Tier- und Pflanzenarten Flora-Fauna-Habitat sein müsste, aber nie gemeldet wurde. Monatliche Führungen bieten Gelegenheit, den Hambacher Forst und seine Bewohner kennenzulernen.

"Monatliche Führung der ganz anderen Art mit Michael Zobel (Naturführer) und Eva Töller. In einem einzigartigen alten Laubwald. Doch unaufhaltsam nähert sich die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach. Und die Bagger stehen bereit, auch noch den Rest des ehemals mehr als 5.500ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein mehr als 450 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Wirklich unaufhaltsam? Noch ist der Rest des Waldes da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit Ende April 2014 läuft nun schon die vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen. Lernen Sie den Hambacher Forst kennen – die Bäume, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen … eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden …"
 
Auf dieses überregionale Beispiel für engagierte Umweltbildung weist die ANU Niedersachsen/Bremen gerne hin.
 
Mehr Informationen: naturfuehrung.com/hambacher-forst/
 
Bild: Zobel