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Mit einer Mischung aus lateinamerikanischer Musik und Berichten aus Sarayaku / Ecuador gehen die Besucher*innen am Mittwoch, den 7. November um 19.30 Uhr auf eine Reise an den Westrand Amazoniens, der zu Ecuador gehört.

„Während andere aufgeben mussten, wird Sarayaku niemals aufgeben“, verkündete Patricia Gualinga, die ehemalige Sprecherin der indigenen Kichwa-Gemeinde Sarayaku in einem Gespräch mit Amazon Watch im Jahre 2013. Die Gemeinde führt seit Langem einen erfolgreichen Kampf gegen das Eindringen in ihr Territorium durch internationale Ölkonzerne für die Gewinnung von Öl, Gas und Mineralien und erlangte so weltweite Bekanntheit.

Patrica Gualinga setzt den Kampf um den Regenwald und ein Leben im Einklang mit der Natur in den Kontext internationaler Bemühungen um eine nachhaltige Zukunft. Wichtig dabei ist auch ihre frauenspezifische Perspektive, als Sprecherin ihres Dorfes und als Vorbild vieler Frauen in der Verteidigung des Regenwalds.

Mit den Berichten von Patricia Gualinga und der Musik von Grupo Sal kommt eine einzigartige Collage zusammen, die informiert, zur Diskussion anregt und berührt.

Die Moderatorin und Übersetzerin Isabella Radhuber, gleichzeitig Politikwissenschaftlerin an der Universität Wien, gestaltet durch ihre eigene Perspektive und fundiertes Fachwissen das Programm mit. Ihr politischer und fachlicher Input bereichert die Debatte, die auch interaktive Elemente mit dem Publikum beinhaltet.

Datum: 7. November 2018, 19.30 bis etwa 22 Uhr

Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover

Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Veranstalter:

Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover

JANUN e.V.

Freizeitheim Linden

Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen u.a.

Die Veranstaltung wird von verschiedenen Förderern unterstützt.