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Nachbarschafts- und Quartiersinitiativen können sich 2017 und 2018 wieder für eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für Angebote zur klimafreundlichen und ressourceneffizienten Alltagsgestaltung bewerben. Neben Kommunen und eingetragenen Vereinen haben erstmals auch Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Genossenschaften die Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen. Gefördert werden Vorhaben, die konkrete, umsetzungsorientierte Angebote zur Realisierung klimaschonender Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene bzw. in Quartieren schaffen.

Dazu zählen:

• Maßnahmen zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz, die einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft beinhalten,

• Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürger darin unterstützen, ihren Alltag klimaschonend und ressourceneffizient zu gestalten und zum konkreten Handeln aktivieren,

• die Einrichtung und der Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene,

• innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.

Die Projektdauer beträgt max. zwei Jahre. Das Auswahlverfahren ist zweistufig: in der ersten Stufe reichen Interessenten eine Projektskizze ein; bei positiver Bewertung erfolgt in der zweiten Stufe die Aufforderung zur Antragstellung.

Nähere Informationen zu Rahmenbedingungen und Prozedere gibt es im Anhang und unter www.klimaschutz.de/de/nachbarschaften