Dagmar Israel (1. Vorsitzende)
Die Liebe zur Natur und die Freude am Umgang mit Menschen führte mich zum Studium der Biologie und Geographie. Nach dem 2. Staatsexamen übte ich verschiedene Lehrtätigkeiten aus und arbeitete mehrere Jahre im staatlichen Naturschutz. 1991 übernahm ich die Geschäftsführung der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) - Regionalverband Nord. Neben dem Arbeitsschwerpunkt Finanzmittelbeschaffung zur Finanzierung von Natur- und Umweltschutzprojekten der Naturschutzverbände, Schulen und Kindergärten konnte ich dank meiner pädagogischen Ausbildung den Bereich Umweltbildung als weiteren Schwerpunkt des Regionalverbandes Nord etablieren. Die Aufgaben in der ANU für die nächste Zeit sehe ich vor allem darin, die Akzeptanz von Umweltbildung, insbesondere unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung, in der Öffentlichkeit und bei den Entscheidungsträgern zu erhöhen. Dabei erhoffe ich mir Rückenwind und Unterstützung von der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Andrea Werneke (2. Vorsitzende)
Nach dem Studium der angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg mit Schwerpunkt Ökologie und Umweltbildung leitete ich die pädagogische Arbeit im OTTER-ZENTRUM Hankenbüttel. Die Innensicht eines Umweltzentrums und eines Naturschutzverbandes (Aktion Fischotterschutz) ist mir aufgrund dieser Erfahrung vertraut.
Aktuell leite ich das Leuchtpol Regionalbüro Niedersachsen/Bremen in Hannover. Die Arbeit in diesem innovativen und größten Projekt der ANU bereitet mir viel Freude. Insbesondere die Fortbildungsarbeit mit den pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen ist sehr motivierend und bereichernd.
Im Rahmen meiner Tätigkeit im Landesvorstand und bei Leuchtpol engagiere ich mich für die Zusammenarbeit mit den ANU-Mitgliedern in Niedersachsen und Bremen im Leuchtpol-Projekt. So können Expertisen der Mitglieder inhaltlich einfließen und Zentren sowie FreiberuflerInnen teilhaben.
In Bezug auf Bildung für nachhaltige Entwicklung liegt mir die Werthaltung gegenüber den Schlüsselthemen wie Energie und Klimaschutz sehr am Herzen. Die Frage, welcher Lebens- und Konsumstil global tragbar und zukunftsfähig ist sowie persönliches Glück beinhaltet, beschäftigt mich in meiner pädagogischen Arbeit und ganz persönlich.
Eva Siekierski (Schriftführerin)
Ich bin 1970 im sonnigen Markgräflerland geboren und lebe heute mit meiner Familie im Umland von Lüneburg. Dort habe ich Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltbildung studiert. Inzwischen bin ich auf (Umwelt-)Ausstellungen spezialisiert und arbeite freiberuflich im Bereich Ausstellungsberatung und Evaluation. Neben Ausstellungen evaluiere ich auch personell unterstütze Angebote sowie Veranstaltungen und gebe Workshops für MultiplikatorInnen – eine vielfältige, herausfordernde Tätigkeit. Meine Erfahrungen konnte ich 2009 in ein Buch einbringen, den "Wegweiser Evaluation - von der Projektidee bis zum bleibenden Ausstellungserlebnis", herausgegeben von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Gerade die kleineren Umweltbildungseinrichtungen liegen mir am Herzen und ich setze mich für die Qualitätsentwicklung der Angebote ein– seit März 2009 auch im Landesvorstand. Besonders wichtig ist es mir, Konzepte bereits von der ersten Idee an auf die späteren TeilnehmerInnen und BesucherInnen zuzuschneiden. Für mich sind unterschiedliche Sichtweisen bereichernd, das gefällt mir auch an der Arbeit in der ANU. Es fällt mir leicht, dabei die Belange der Freiberufler im Blick zu behalten. Als Teil meiner Vorstandsarbeit bringe ich mich beharrlich im Arbeitskreis Zertifizierung der Norddeutschen Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade BNE ein. Derzeit verfolge ich gespannt, wie sich die ANU über das hochkarätige Bildungsprojekt Leuchtpol weiter entwickelt. Für die Fortführung nach 2012 wünsche ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knackige Ideen, Verhandlungsgeschick und eine tüchtige Portion Glück!
Udo Büsing (Kassenwart)
1963 wurde ich in Butjadingen an der Nordseeküste geboren, wuchs auf einem Bauernhof auf und habe früh meine Liebe zur Natur entdeckt. Während meines Studiums der Landschafts- und Freiraumplanung in Hannover wurde mir klar, das man durch Gesetze und Verordnungen allein bei den Menschen wenig Verständnis für den Natur- und Umweltschutz wecken, geschweige denn einen Bewusstseinswandel einleiten kann. Dies war der Auslöser für mein Engagement in der Umweltbildung. Seit 1994 habe ich mit verschiedenen Einrichtungen zusammengearbeitet, unter anderem mit dem Schulbiologiezentrum und dem Kinderwald in Hannover. Seit 2005 arbeite ich bei der Stadt Hannover und bin für Umweltberatung und Umweltbildungsarbeit in Schulen und Kindertagesstätten zuständig. Mir ist wichtig, dass die "Bildung für eine nachhaltige Entwcklung" von der Politik ernst genommen wird. Der Bildungsbereich benötigt kreative Impulse, damit die Schülerinnen und Schüler eine optimale Vorbereitung für den Berufseinstieg erhalten und die Voraussetzungen für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft vermittelt bekommen. Außerschulische Einrichtungen wie die Umweltzentren sind dabei ein unerlässlicher Kooperationspartner. Voraussetzung ist allerdings, dass sie gute Arbeitsbedingungen haben, das heißt finanzielle und personelle Ausstattung müssen gewährleitet sein.
Eberhard Reese (Ehrenmitglied)
Nach über 30-jähriger Tätigkeit im Schulbiologiezentrum Hannover bin ich seit August 2002 pensioniert. Seit Gründung der Bundes-ANU bin ich Mitglied im Sprecherrat und nach Gründung des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen e. V. dessen Vorsitzender. Ziel meiner Arbeit in der Umweltbildung war und ist der pflegerische (nachhaltige) Umgang mit Pflanzen und Tieren, mit den Menschen und des Ressourcen. Damit leistet Umweltbildung für mich einen Beitrag zur Friedenserziehung. Unter einem ganzheitlichen Ansatz, zu dem sinnliche und ästhetische Elemente ebenso gehören wie wissenschaftliche und gesellschaftliche Inhalte, verwirklichen wir diese Ziele. Die zukünftigen Aufgaben des Landesverbandes sehe ich in der Pflege und Weiterentwicklung der Datenbank, in der Planung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen und in der Bearbeitung aktueller politischer Themen.





